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IV

selbständigen Forschungstätigkeit. Gegenwärtig sind

17 Juniorprofessuren besetzt, darunter drei Frauen.

Seit 2005 wurden an der FSU 42 Juniorprofessorinnen

und Juniorprofessoren berufen, davon 13 weibliche.

Zwei Emmy-Noether-Nachwuchsgruppen werden von

Jenaer Wissenschaftlerinnen geleitet. Hinzu kommt

ein Schumpeter-Fellowship. Die Allgemeinen Be-

stimmungen für die Promotionsordnungen der Fakul-

täten (ABPO) berechtigen Leiterinnen und Leiter von

extern positiv evaluierten Nachwuchsgruppen (z. B.

im Rahmen der Emmy-Noether-Förderung), Promotio-

nen zu betreuen. Darin sieht die FSU einen wichtigen

Schritt zur Beförderung der frühen Selbständigkeit

von exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und

Nachwuchswissenschaftlern.

Nationale und internationale Einbindung

Die Ausgestaltung der Doktorandenförderung an der

Universität Jena erfolgt unter Berücksichtigung der

nationalen und internationalen Diskussion zum Thema

der Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuch-

ses. Die Friedrich-Schiller-Universität ist innerhalb

der European University Association (EUA) im Council

for Doctoral Education (CDE) organisiert und arbeitet

darüber hinaus aktiv in der Task Force „Doctoral Stu-

dies and Research“ der COIMBRA Group mit. Auf

nationaler Ebene gehört die FSU zu den Gründungsmit-

gliedern des „Universitätsverbandes zur Qualifizierung

des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland“

(UniWiND), eines deutschlandweiten Verbundes von

Universitäten mit zentralen Einrichtungen zur Dokto-

randenqualifizierung.

Nachdem Frau Prof. Erika Kothe 2013 zur Vorsitzenden

des Verbandes gewählt wurde, werden dessen Geschi-

cke von Jena aus gelenkt. Als Kooperationsprojekt von

UniWiND und Graduierten-Akademie und unterstützt

durch eine Finanzierung des BMBF wurde 2015 die

„Koordinierungsstelle Nachwuchsinformation (Uni-

KoN)“ in Jena eingerichtet. Auf Basis der langjährigen

Jenaer Erfahrung im Bereich von Promovierendener-

fassung und Datengewinnung sollen deutsche Uni-

versitäten bei der Entwicklung und Implementierung

von Erfassungssystemen und -prozeduren beraten und

unterstützt werden. UniKoN ist als zentraler Vernet-

zungspunkt zwischen Universitätsleitungen, Leitungen

von Einrichtungen zur Graduiertenförderung, Hoch-

schulforschungseinrichtungen, Förderorganisationen,

den Landesministerien und dem Bundesministerium

für Bildung und Forschung konzipiert.

Habilitationen insgesamt

Kontakt

Vizepräsident für wissenschaftlichen

Nachwuchs und Gleichstellung

Prof. Dr. Uwe Cantner

Friedrich-Schiller-Universität Jena

„Zur Rosen”

Johannisstraße 13

07743 Jena

Telefon 03641 930400

vpwiss.nachwuchs@uni-jena.de