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VIII
Personal, Haushalt, Infrastruktur
Kälteerzeugeranlage Max-Wien-Platz 1
Durch den Einsatz modernster magnetfeldgelagerter
Turboverdichter werden neben einer rechnerischen
Einsparung von 6.500 bis 8.000
€
Energiekosten pro
Jahr deutlich geringere Wartungskosten sowie eine
erheblich niedrigere Störanfälligkeit erreicht.
Weiterhin begonnen wurden 2014 folgende
nennenswerte Baumaßnahmen:
• Teilsanierung des Gebäudes August-Bebel-Straße 2
• für die Chemie-Didaktik
• bauliche und versorgungstechnische Ertüchtigung
des Nordflügels des Gebäudes Dornburger Straße
159 für laborative biologische Forschung (EFRE)
• Modernisierung der labortechnischen Versor-
gungseinrichtungen und Infrastruktur sowie Er-
tüchtigung von Laboren für die Energie- und Um-
weltforschung im Gebäude Lessingstraße 8 (EFRE)
• Erneuerung der Laborgas- und VE-Wasserversor-
gung in der Dornburger Straße 25-29
• Sanierung des Renaissance-Flügels des Gebäudes
Johannisstraße 13
• statische Sicherung des Gebäudes Fürsten-
graben 26
• Komplettsanierung des Gebäudes Fürstengraben 25.
Abgeschlossen wurde die Ersteinrichtung des Neu-
baues für das Institut für Anorganische und Analy-
tische Chemie mit EFRE-Mitteln in Höhe von insge-
samt 1,8 Mio.
€
(2011 bis 2014).
In Folge der fertig gestellten Maßnahmen konnten
die Voraussetzungen für Lehre und Forschung ver-
bessert werden. Dennoch ist nach wie vor festzu-
stellen, dass die ausreichende Bereitstellung von
Räumen und Flächen vor allem auf Grund der Erfolge
der Universität in der Einwerbung von Drittmitteln
zunehmend problematisch wird. Eine gewisse Ent-
spannung dieser Situation ist nach Fertigstellung
der am Inselplatz vorgesehenen Neubauten für die
Institutsgebäude Psychologie, Mathematik und Infor-
matik sowie das Universitätsrechenzentrum und die
Teilbibliothek Naturwissenschaften und Vorklinikum
zu erwarten.
Als kritisch anzusehen ist die nach wie vor nicht
ausreichende Zuführung von Mitteln aus dem Lan-
deshaushalt für die Instandhaltung der Gebäude
und versorgungstechnischen Anlagen. Auf Grund
des Alters und Verschleißzustandes von Gebäuden
und Anlagen ist der Sanierungsstau erheblich und
wird weiter wachsen, wenn dieser Entwicklung nicht
wirksam entgegnet wird. Mit den Mitteln aus dem
Landeshaushalt sind trotz deutlicher Verstärkung aus
dem Grundhaushalt der FSU nur die dringlichsten
Maßnahmen realisierbar.
Kontakt
Dezernat 4
Liegenschaften und Technik
Holger Otto
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Nollendorfer Str. 26
07743 Jena
Telefon 03641 931400
dez4@uni-jena.de