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IV

Während die Tätigkeit in Forschung und Lehre sowie

die engere fachlich-disziplinäre Qualifizierung in den

Fakultäten, Graduiertenschulen, Graduiertenkollegs

und Promotionsprogrammen erfolgt, ist die Gradu-

ierten-Akademie für das fachübergreifende Qualifi-

zierungsprogramm sowie die zentrale Beratung und

Unterstützung zuständig. Die allen Promovierenden

der FSU offenstehenden Veranstaltungen fördern

dabei nicht nur die individuelle Qualifizierung, son-

dern zugleich die Vernetzung der Nachwuchswis-

senschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler

sowie das Verstehen anderer Fachkulturen und das

Verständnis für deren Besonderheiten.

Das Qualifizierungsprogramm besteht aus den

Bausteinen „Grundfragen der Wissenschaft“, „For-

schungsmethoden“, „Präsentieren & Publizieren“,

„Kommunikation - Führung - Management“, „Karri-

ereplanung & Bewerbung“, „Sprachen“. An diesem

Qualifizierungsprogramm haben vom Wintersemes-

ter 2007/08 bis zum Sommersemester 2013 4.152

Personen an 414 Veranstaltungen teilgenommen. Im

akademischen Jahr 2014 waren es 1.020 Teilneh-

merinnen und Teilnehmer in 99 Kursen (davon 51 Ver-

anstaltungen mit 540 Teilnehmenden imWS 2013/14

und 48 Veranstaltungen mit 480 Teilnehmenden im

SS 2014). Hinzu kommen die Kurse zur Qualifizierung

in der akademischen Lehre, die durch die Servicestel-

le LehreLernen angeboten werden.

Seit dem Jahr 2013 besteht mit der „Anlaufstelle für

Promovierende und Postdocs“ im Erdgeschoss des

Hauses „Zur Rosen“ eine gut frequentierte zentra-

le Serviceeinheit mit Informationen, Unterstützung

und Beratung. Darüber hinaus wird eine individuelle

Beratung, unter anderem zu Themen wie Promotions-

finanzierung, internationale Mobilität, Rahmenbe-

dingungen und Karrierewege in der Promotions- und

Postdoc-Phase, vermittelt.

Internationalen Nachwuchswissenschaftlerinnen

und -wissenschaftlern steht für die außerfachliche

Betreuung, Beratung und Begleitung in Jena ein

Tutoring-Service zur Verfügung.

Mitbestimmung, Selbstorganisation und

Vernetzung

Der erste gewählte Rat der Doktorandinnen und Dok-

toranden der FSU (DR.FSU) konstituierte sich am 13.

Dezember 2013 mit 17 gewählten Mitgliedern.

Im Jahr 2014 etablierte sich der DR.FSU universi-

tätsweit als ein wichtiger Ansprechpartner für alle

Fragen, die den wissenschaftlichen Nachwuchs be-

treffen. Er erarbeitete zunächst eine hochschulpoli-

tische Stellungnahme zum „Struktur- und Entwick-

lungsplan“ der FSU aus Sicht der Promovierenden.

Zudem war er ein wichtiger Gesprächspartner einer

Arbeitsgruppe zu den Karrierewegen und der Be-

schäftigungssituation wissenschaftlicher Mitarbei-

terinnen und Mitarbeiter der FSU. Die Einrichtung

einer eigenständigen Promovierendenvertretung hat-

te auch bundesweite Strahlkraft: Der DR.FSU hat im

Jahr 2014 viele Promovierende anderer Universitäten

beraten, die ebenfalls die Gründung eines Promo-

vierendenrates planen. Auf regionaler Ebene wurde

außerdem damit begonnen, ein Thüringer Promovie-

rendennetz aufzubauen, an dem die Universitäten

Weimar, Erfurt und Ilmenau beteiligt sind.

Mit dem Ziel der Erhöhung der Identität als Nach-

wuchswissenschaftler/in sowie einer verbesserten

Information und Vernetzung wurden zudem neue

Förderformate eingeführt, z. B. Förderung von inter-

disziplinären Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und

Publikationen, Veranstaltungen „Von Doktoranden

für Doktoranden“, Start von Promotionstandems und

-teams, eine Willkommensveranstaltung für alle

neuen Promovierenden, ein Promovierendentag, so-

wie bewährte Veranstaltungen fortgesetzt, z. B. Pro-

motionsfeier am Schillertag und Sommerfest.